Wappen von MusbachUntermusbach

Haus-Nr. 56

Bei der Erforschung der Hausgeschichten wird das Primärkataster und die erste Ortskarte von 1836 zu Grunde gelegt. Von dieser Basis aus wird die Geschichte des Hauses und ihrer Bewohner weiter verfolgt.
Kein Eintrag im Primärkataster vorhanden.
Nr. 56 Schoettle
Im Gebäude-Kataster von 1836 wird das Haus beschrieben als 1879 erbautes Wohnhaus mit Erdgeschoßstock mit Souterain, Stallung, Keller und einem durch Ziegel eingedecktem Ziegeldach auf dem Sauwasen. Als Brandversicherungswert ist ohne Fundament 2640 Mark angegeben. Unter den Real-Lasten ist keine Holzgerechtigkeit eingetragen.
Der Besitzer im Jahr 1879 war Jakob Friedrich Blöchle.
Als nachfolgender Besitzer ist 1883 Gottfried Schöttle.

Im Feuerversicherungsbuch von 1887 ist für 1887 Gottfried Schöttle, Schreiner, als Eigentümer eingetragen. Ihm folgt 1902 Wilhelm Schöttle, Holzhauer.

Im den Gebäude-Katastern von 1902 ist Jacob Friedrich Blöchle als Besitzer eingetragen.

Laut Kaufvertrag vom 13. Oktober 1882 verkaufen Georg Kappler und Johannes Schanz von Obermusbach an Gottfried Schöttle und seine Ehefrau Anna Maria geb Haug das Anwesen der Blöchlerischen Eheleute welches die Verkäufer am 12. Oktober 1882 im Kaufbuch übertragen wurde. Im Güterbuch I. Band Blatt 55 heißt es, ein Wohnhaus mit Erdgeschoßstock, um 1200 Mark. Die Ehefrau des Jakob Blöchle mit ihren Kindern hat das Recht in der hinteren Stube zu wohnen bis 1. April 1883. UMKB1844)

Jakob Friedrich Blöchle von Haus Nr. 12 hat das Haus Nr. 56 um 1879 gebaut.

Jakob Friedrich Blöchle, UM72c, *7.12.1851 heiratet 1876 Margaretha Mast.
Das Haus wird 1882 über Georg Kappler und Johannes Schanz von OM an Gottfried Schöttle verkauft.

Gottfried Adam Schöttle,Taglöhner und Schreiner UM69a *2.2.1836 heiratet Anna Maria Haug.

Wilhelm Schöttle ist 1912 als Besitzer geführt.

Zuletzt war Marie Schöttle die Besitzerin.

Das Haus ist um 1997 abgerissen. Es entstand dort ein Parkplatz der Fa. Wein.

 UMKB1844) Archiv Musbach, Kaufverträge 1844-1900. Erstellt von Hans Rehberg
 
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