Wappen von MusbachUntermusbach

Haus-Nr. 48

Bei der Erforschung der Hausgeschichten wird das Primärkataster und die erste Ortskarte von 1836 zu Grunde gelegt. Von dieser Basis aus wird die Geschichte des Hauses und ihrer Bewohner weiter verfolgt.
Nach dem Primärkataster von 1836 ist Johann Georg Heinzelmann, Holzhauer der Besitzer des Hauses Nr. 48.
 
Im Gebäude-Kataster von 1836 wird das Haus beschrieben als 1-stöckiges Wohnhaus mit Scheuer, Stallung und Keller unter einem Ziegeldach auf der Jagenrute? Merzenberg. 1840 neu erbaut. Als Brandversicherungswert ist ohne Fundament 400 Gulden angegeben, wobei sich der Wert in den folgenden Jahren unter den nachfolgenden Besitzern bis auf 975 Gulden steigert.. Unter den Real-Lasten ist keine Holzgerechtigkeit eingetragen. Der Besitzer im Jahr 1836 war der Waldhauer Johann Georg Heinzelmann. Als nachfolgende Besitzer sind 1858 die Maurers Witwe Martin Frei und 1885/6 durch Kauf der Waldhauer Friedrich Frey eingetragen.

Laut Versteigerungsprotokoll vom 27. Juli 1857 hat Magthalena Heinzelmann von Erzgrube, wohnhaft zu Untermusbach, ihr von der Mutter erebtes Haus zum Verkauf angeboten. Ersteigert hat es Christian Heintel um 345 Gulden. In einer Nachverhandlung am 4. August 1857 wurde das Haus dann endgültig der Eva Magdalena Frey, Witwe von Martin Frey, um 385 Gulden zugesprochen.UMKB1844)
 
Im den Gebäude-Katastern von 1873 und 1902 ist Friedrich Frey, Holzhauer als Besitzer eingetragen.

UMKB1844) Archiv Musbach, Kaufverträge 1844-1900. Erstellt von Hans Rehberg
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