Wappen von MusbachUntermusbach

Haus-Nr. 32

Bei der Erforschung der Hausgeschichten wird das Primärkataster und die erste Ortskarte von 1836 zu Grunde gelegt. Von dieser Basis aus wird die Geschichte des Hauses und ihrer Bewohner weiter verfolgt.
Nach dem Primärkataster von 1836 ist Martin Mast, Holzhauer der Besitzer des Hauses Nr. 32.
Im Gebäude-Kataster von 1836 wird das Haus beschrieben als 2-stöckiges Wohnhaus Scheuer, Stallung und Schopf unter einem Ziegeldach (1/8 mit Bretter und 7/8 mit Schindeln bedeckt). Als Brandversicherungswert ist ohne Fundament 800 Gulden angegeben, wobei sich der Wert in den folgenden Jahren unter den nachfolgenden Besitzern bis auf 4725 Gulden steigert. Unter den Real-Lasten ist ohne Holzgerechtigkeit eingetragen. Der Besitzer im Jahr 1824 der Taglöhner Martin Mast, UM34a, und 1829 der Waldhauer Jung Martin Mast, UM28b. Als nachfolgende Besitzer ist 1860 der Hauer Georg Mast, UM28c, eingetragen. Zugehörig ist noch die Nr. 32A, eine Kelllerhütte mit Bretterdach und 32B, eine Potaschenhütte unter einem Ziegeldach. 
 Im den Gebäude-Katastern von 1873 und 1902 ist Georg Mast als Besitzer eingetragen
Im Gebäude-Kataster von 1824 finden sich einige Eintragungen die die von 1836 ergänzen. In der Spalte Haus-Nr. wurde zur Lagebestimmung als Standortstraße -Auf dem Merzenberg, am Wald- genannt. In der Spalte Real-Lasten wurden die noch Lehensabgaben für das Haus -Gibt dem Kameralamt Dornstetten jährlich Ewigen Zins 15 Kreuzer-.
 
 Laut Kaufbrief vom 8. September 1860 verkaufen Martin Mast und seine Ehefrau Barbara geb. Weiser ihre sämtliche Liegenschaften an ihren Sohn Johann Georg Mast und als Mitkäuferin Barbara Hofer dahier um 1700 Gulden und das Leibgeding. Die Braut bringt als Heiratsgut 600 Gulden. UMKB1844)
 
Laut Kauf- und Ehevertrag mit Güterbeistand vom 21. April 1864 zwischen Johann Georg Mast, Witwer und Rosina geb. Klumpp, Tochter des Johann Adam Klumpp, gibt der Vater der Braut in die Ehe 1000 Gulden. UMKB1844) 
Laut Kaufbrief vom 30. Mai 1896 verkauft Johann Georg Mast, Waldhauer, UM28c, sein Wohnhaus Nr. 32 auf den Merzenberg mit Güter an seinen Sohn Johann Martin Mast, UM28c, und dessen Verlobte Friederike Dölker um 7000 Mark. Ihm verbleibt das Leibgeding. In einen gesonderten Kaufvertrag wird das Vieh und die Fahrniß um 2500 Mark verkauft. UMKB1844)
 
 
 
 
 
 UMKB1844) Archiv Musbach, Kaufverträge 1844-1900. Erstellt von Hans Rehberg
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